Festgeldkonten

Vor- und Nachteile von Festgeldkonten

Im Gegensatz zum Tagesgeld haben Sie beim Festgeld keinen täglichen Zugriff auf Ihr angelegtes Geld. Das Festgeld wird für einen bestimmten Zeitraum zu einem vorher vereinbarten Zinssatz fest angelegt. Gängige Zeiträume sind 3 Monate, 6 Monate, 1 Jahr oder 2 Jahre. Manche Banken bieten sogar Laufzeiten von bis zu 10 Jahren an. Meistens werden abhängig von der Länge der Laufzeit verschiedene Zinssätze angeboten.
Die Eröffnung eines Festgeldkontos erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie die Eröffnung eines Tagesgeldkontos: Sollten Sie noch kein Kunde der Bank sein, bei welcher Sie das neune Festgeldkonto eröffnen möchten, müssen Sie sich nach der online Anmeldung ebenfalls den Kontoeröffnungsantrag ausdrucken, unterschrieben und mit diesen Unterlagen zur Post gehen um dort das Post Ident Verfahren durchführen zu lassen.
Dieses dient dazu, dass Sie gegenüber der Bank eindeutig identifiziert werden. Das Postidentverfaren ist kostenlos und i.d.R. innerhalb weniger Minuten durchgeführt.
Geld von Festgeldkonten kann nur auf das angegebene Referenzkonto überwiesen werden. Das Bedeutet, das ein Zahlungsverkehr natürlich nicht möglich ist, zumal das Geld sowieso nicht jederzeit zur Verfügung steht.

Normalerweise liegen die Zinssätze bei Festgeldkonten über den Tagesgeldzinssätzen. Ansonsten würden sich nicht viele Kunden finden, die auf eine tägliche Verfügbarkeit verzichten und noch geringere Zinsen in Kauf nehmen.
Jedoch kann es durchaus sein das die Tagesgeld Zinsen bei einer Bank höher sind als die Festgeldzinsen bei einer anderen Bank.
Ein Festgeldkonto bietet den großen Vorteil, das die Zinsen während der Laufzeit i.d.R. nicht variabel sind. Das bedeutet, das diese über die gesamte Laufzeit gutgeschrieben werden. Bei Tagesgeldkonten hingegen, werden die Zinssätze häufiger der aktuellen Marktsituation angepasst.

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